• Lawrence Maximilian

6 Gründe, Warum Du Einen Podcast Editor Brauchst

Der Einstieg in die Podcasting-Welt kann ein wenig kompliziert sein. Das Aufnehmen von unterhaltsamen Inhalten, das Schreiben von SEO-freundlichen Shownotes für jede Episode, das Entwerfen eines passenden Podcast-Covers, das Pflegen von Social-Media-Konten, das Koordinieren mit möglichen Podcast-Gästen und das Erstellen eines Aufnahme- und Veröffentlichungsplans - und als Krönung des Ganzen müssen die ganzen Folgen auch noch bearbeitet werden. Hier erfährst du, warum das Editing und die Post-Bearbeitung eines Podcasts so wichtig ist und worauf man bei der Suche nach einem Profi achten muss.


Podcast-Aufnahme
Podcast-Aufnahmen wie im Studio

Der Schnitt und die Bearbeitung von Podcasts kann verschiedene Formen annehmen, je nachdem, wie deine Folgen klingen sollen. Möchtest du, dass laute Atemgeräusche, Stotterer, Ehms und Wiederholungen entfernt werden? Oder willst du ein natürlicheres "live" Gefühl, bei dem Stotterer nur entfernt werden, wenn sie den Hörfluss zu sehr stören? Denke über den Inhalt nach: Möchtest du, dass die 60-minütige Aufnahme auf ein 30-minütiges Hörerlebnis komprimiert wird? Oder möchtest du eher, dass sie sich live und ungeschnitten anfühlt? Die meisten dieser Fragen lassen sich einfach beantworten, indem du dir das Thema und die Zielgruppe deines Podcasts genauer unter die Lupe nimmst. Business- und Wissenschafts-Podcasts, die sich auf eine bestimmte Nische konzentrieren, ins Detail gehen und besonders mit ihrem Inhalt Zuhörer für sich bewerben, funktionieren wahrscheinlich am besten mit fein gekämmtem Audio, das präzise und auf den Punkt ist. Wenn sich dein Podcast um Gesundheit, Menschen, Geschichten oder Humor dreht, ist eine sanftere Herangehensweise passender - die den Charakteren und ihren Persönlichkeiten mehr Raum lässt, um natürlich, authentisch und "down-to-earth" zu wirken.


Hier sind 6 Gründe, warum die Wahl eines professionellen Podcast-Editing Service so wichtig ist:

1. Es spart wertvolle Zeit


Wenn du gerade erst mit dem Podcasting begonnen hast, hast du wahrscheinlich noch nicht viel Erfahrung mit dem Bearbeiten, Aufnehmen oder Verarbeiten von Audio-Aufnahmen - und das ist absolut in Ordnung! Man kann nicht in jedem Gebiet Experte sein, also konzentriere deine ganze Energie auf den Inhalt und den Kern deines Podcasts. Die Bearbeitung kann sehr zeitaufwändig sein, da man sich jede Episode anhört, minimale Abschnitte des Tons herausschneidet und dann sicherstellt, dass das Gespräch oder der Monolog natürlich "fließt". Was die Perfektionierung deines Podcasts angeht, kannst du als Moderator einen größeren Unterschied machen, indem du an deiner Sprech- oder Interviewtechnik und dem Content arbeitest, anstatt ein kompliziertes neues Handwerk mit all seinen Ecken und Kanten zu erlernen.


2. Deine Zuhörer werden den Unterschied bemerken


Frau hört bearbeiteten Podcast
Das beste Hörerlebnis für deine Fans

Es gibt eine Menge technischer Wunderwerke, die für Podcast-Editor eine Rolle spielen: sie verwenden EQs, Kompressoren und andere virtuelle Plugins, um Stimmen zu verbessern und sicherzustellen, dass die Lautstärke verschiedener Sprecher ausgeglichen ist. Um es auf den Punkt zu bringen und Audio-Jargon zu vermeiden: Deine Hörer werden den Unterschied bemerken, wenn dein Podcast von einem professionellen Tontechniker bearbeitet wurde. Und je mehr deine Hörer den Podcast genießen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie ihn weiterempfehlen oder eine gute Bewertung hinterlassen. Das schlimmste aller Szenarien ist, wenn ein potenzieller Hörer einen Podcast wegklickt, nicht weil er den Inhalt oder den Sprecher nicht mag, sondern weil er von winzigen Details abgeschreckt und genervt ist - zum Beispiel von der Neigung des Moderators etwas inkohärent zu stottern, sich zu wiederholen, oder gar weil der Podcast zu leise aufgenommen wurde. Solche Szenarien sind leicht vermeidbar!


3. Gute Audioqualität hilft der Performance deines Podcasts


Lass uns hier ehrlich sein: Menschen sind das schrecklichste Publikum überhaupt. Wir sind leicht ablenkbar, haben eine miserable Aufmerksamkeitsspanne und sind nicht immer offen für neue Ideen, Shows, und natürlich Podcasts. Wir behaupten, großartig im Multitasking zu sein, enden aber letztendlich nur mit einem gespaltenen Fokus. Wir lassen uns fast ausschließlich von Emotionen leiten. Wenn also ein potenzieller Hörer nach einer Minute deines Podcasts abschalten möchte, wird er/sie höchstwahrscheinlich nicht in der Lage sein zu erklären, warum. Es hat sich einfach "nicht richtig angefühlt", und da wir von einer großen Auswahl verwöhnt sind, ist es nicht verkehrt, einen anderen Podcast auszuprobieren. Ein Podcast-Editor sorgt dafür, dass du die besten Chancen hast, einen Hörer zu überzeugen, indem er deine Stimme verbessert, sicherstellt, dass alles laut und deutlich ist und alle seltsamen Ablenkungen entfernt. Hast du dich jemals gefragt, wie laut dein Kühlschrank brummt? Wenn dieses Geräusch in deiner Aufnahme eingefangen wird, brauchst du definitiv einen Cutter.


4. Holen dir ein zweites Paar Ohren, um bei der Produktion deines Podcasts zu unterstützen


Podcasting ist oft ein Do-It-Yourself-Projekt, aber Podcast-Editor könnten dein erster Kontakt zu Profis in der Branche sein. Ein Editor wird meist an einer Reihe verschiedener Podcasts arbeiten, mit völlig unterschiedlichen Themen, Gästen und Moderatoren. Wer weiß, vielleicht hat er sogar seinen eigenen Podcast? Objektives Feedback zu deinem ersten Versuch zu erhalten, wird letztendlich die Zukunft deines Podcasts gestalten. Wie kommt das Interview rüber? Sollte ich mehr erklären oder beschreiben? Wie kann ich meine Sprechtechnik verbessern? Worauf sollte ich mich mehr konzentrieren? Und du kannst dich auf die Meinung deines Editors verlassen, denn im Gegensatz zu Freunden und Familie oder sogar Zuhörern, konzentriert er sich beim Schneiden des Audios voll und ganz. Dein Cutter wird das Audio definitiv nicht im Hintergrund laufen lassen, während er Auto fährt, pendelt oder kocht. Außerdem kennt dein Techniker andere Podcasts, mit denen er deine Arbeit vergleichen kann, als frage immer wieder nach Feedback!


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5. Ein Podcast-Editor kann dir helfen, neue Kanäle zu erreichen


Hast du schon einmal daran gedacht, deine Episoden auch auf YouTube zu veröffentlichen? Laut einer Studie von Futuri Media/ The University of Florida geben 43 % der monatlichen Podcast-Hörer an, dass sie im letzten Jahr Podcasts auf YouTube gehört haben, noch vor Apple (34 %) und Spotify (23 %). Zu Podcasts auf YouTube gehört natürlich eine Art visuelles Element. Was funktioniert also am besten und welche Möglichkeiten hast du? Musst du dir wirklich eine Kameraausrüstung besorgen, um Interviews und Gespräche zu filmen? Oder reicht es, die Podcast-Folgen über dein Podcast-Cover zu legen? Gemeinsam mit deinem Editor kannst du eine Strategie planen um mehr Zuhörer auf anderen Plattformen zu erreichen.


6. Noch mehr Zeit für dich!


Viele Podcast Editor bieten auch an, das Verfassen von Shownotes für deinen Podcast zu übernehmen. Shownotes sind ein wesentlicher Bestandteil, um deinen Podcast in den Datenströmen des Internets zu verbreiten. Sie werden benötigt, um Inhalte für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) bereitzustellen. Du willst, dass Leute deinen Podcast online finden, indem sie einfach nach dem Thema, dem Gast oder dir, dem Gastgeber, suchen! Ein guter Podcast-Editor weiß, wie viele und welche Informationen nötig sind, um dein Search-Engine-Ranking zu verbessern, ohne dabei den gesamten Inhalt und den Saft deines Podcasts zu verraten.


Ganz gleich, ob du gerade erst anfängst, deine Idee und deinen Podcast zu planen, oder ob du die ersten Episoden im Alleingang schon produziert hast, ein Profi kann deine Show um einiges aufwerten. Du investierst bereits viel Zeit und Mühe in die Aufnahme und Planung, warum also nicht ein zusätzliches Teammitglied ins Boot holen? Die Bearbeitung, das Mixing und Mastering deines Podcast, wird dir auf jeden Fall helfen, das Beste aus deinem Content herauszuholen!


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